DAV-Ausbildungshütte zwischen zwei Gletschern im Pitztal
Im Pitztal, zwischen den Zungen von Taschachferner und Sexegertenferner, liegt auf 2.434 m das Taschachhaus. Zur Wildspitze (3.768 m) sind es von hier 4½ Stunden. Sie ist der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen und nach dem Großglockner der zweithöchste Berg Österreichs.
Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für Hochtourenkurse und Hochtouren, darunter der „Gletscher Grundkurs im Ötztal mit Wildspitze“ und die „Top of Tirol Wildspitze Besteigung“. Weitere Gipfel sind die Hintere Ölgrubenspitze (3.296 m, 3 Stunden), die Vordere Ölgrubenspitze (3.456 m, 3½ Stunden), die Bliggspitze (3.454 m, 3½ Stunden), der Pitztaler Urkund (3.201 m, 2 Stunden) und der Wurmtaler Kopf (3.228 m, 2½ Stunden).
Übernachten auf dem Taschachhaus
Die Hütte hat 160 Schlafplätze und Duschen. Strom liefert eine eigene Wasserkraftanlage, das Abwasser reinigt eine vollbiologische Anlage. Für Kurse gibt es Seminarräume mit Beamer und eine Kletterhalle auf 112 Quadratmetern.
Zustieg zum Taschachhaus
Vom Gletscherbahn-Parkplatz in Mittelberg führt der Weg über die Taschachalm in 2½ bis 3 Stunden zur Hütte. Für Gruppen ist ein Materialtransport möglich. Über den Fuldaer Höhenweg sind es 3 Stunden zur Riffelseehütte. Über das Mittelberg Joch erreicht man in 4½ Stunden die Braunschweiger Hütte und über das Ölgrubenjoch in derselben Zeit das Gepatschhaus. Zur Rauhekopfhütte dauert der Übergang 5 Stunden, zur Vernagthütte 5½ Stunden und zur Breslauer Hütte 6 Stunden.
Gut zu wissen:
Die erste Hütte entstand 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins. Den Neubau von 1898/99 errichtete die Sektion Frankfurt (Main) des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DuOeAV). Erweiterungen folgten 1969 und 1979/80, das Winterhaus 1999. Bei der Generalsanierung von 2005 bis 2008 verdoppelte sich die Kubatur, außerdem entstand der Seminartrakt.