DAV-Hütte auf dem Kreuzeck gegenüber der Alpspitze
Oberhalb von Garmisch-Partenkirchen, auf dem Kreuzeck im Wettersteingebirge, liegt das Kreuzeckhaus auf 1.652 m Höhe. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Garmisch-Partenkirchen des Deutschen Alpenvereins (DAV). Direkt gegenüber erhebt sich die Alpspitze (2.620 m). Über Schöngänge und Ostgrat sind es 3½ Stunden zum Gipfel, alternativ führt der Nordwand-Ferrata-Klettersteig hinauf.
Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für Klettersteig-, Kletter-, Wander- und Skitourenkurse, darunter den „Aktivklettersteigkurs an der Alpspitze“ und „Tiefschneekurs und Skitouren Garmisch-Partenkirchen“. Auch der Hohe Gaif (2.289 m) ist ein Gipfelziel. Über Schöngänge, Nordflanke und oberen Ostgrat führt in 3½ Stunden eine Kletterei im II. Grad hinauf.
Übernachten auf dem Kreuzeckhaus
Das Kreuzeckhaus hat 70 Schlafplätze in Mehrbettzimmern und im Lager, dazu sanitäre Anlagen mit Duschen. Im Gastraum und auf der großen Sonnenterrasse gibt es traditionelle bayerische Küche. Für Gruppen ist ein Seminarraum vorhanden.
Zustieg zum Kreuzeckhaus
Von Garmisch-Partenkirchen fährt die Kreuzeck-Gondelbahn bis neben die Hütte. An der Talstation gibt es einen Parkplatz. Zu Fuß sind es von Hammersbach über das Waldeck etwa 3 Stunden, ein weiterer Weg geht durch das Höllental.
Der Übergang zur Höllentalangerhütte über das Hupfleitenjoch und die Knappenhäuser dauert 2½ Stunden. Über den unteren Bernadeinweg, die Bockhütte und durchs Reintal sind es 4½ Stunden zur Reintalangerhütte. Über Bockhütte, Oberreintal und Schachenhaus dauert der Weg zur Meilerhütte 6 Stunden. Im Winter gibt es ebenfalls einen Übergang zur Stuibenhütte, der allerdings nur für Selbstversorger gedacht ist.
Gut zu wissen:
Eingeweiht wurde das Kreuzeckhaus, auch Adolf-Zoeppritz-Haus genannt, im Jahr 1906, 1926 folgte ein Umbau. Im Treppenaufgang gestaltete der Maler und Grafiker Wilhelm Emil „Elk“ Eber 1928 ein Fresko mit Bergsteigermotiv. Dort ist bis heute auch sein Bild „Der Bergführer“ (1925) zu sehen. Die Hütte ist fast ganzjährig bewirtschaftet, und im Winter liegen die Skipisten direkt vor der Tür.