Bergsteigerschule Zugspitze
Land

Tansania

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Tansania liegt im Osten Afrikas und grenzt im Norden an Uganda und Kenia, im Westen an die Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Burundi und Sambia sowie im Süden an Malawi und Mosambik. Mit knapp einer Million Quadratkilometern ist das Land etwa zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und besitzt eine rund 1.400 km lange Küste am Indischen Ozean. Im Nordosten erhebt sich der Kilimandscharo (5.895 m), der höchste Berg Afrikas und höchste freistehende Berg der Erde. Ebenfalls prägend sind der markante Mount Meru (4.566 m) sowie der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (2.962 m), der als heiliger Berg der Massai gilt. Zu den bekanntesten Naturwundern zählen der Ngorongoro-Krater – die größte intakte Vulkancaldera der Welt – sowie die Serengeti mit ihren gewaltigen Tierwanderungen. Die Schutzgebiete im Norden des Landes umfassen zusammen fast 30.000 km² und sind damit beinahe so groß wie Baden-Württemberg.

Tansania ist eine präsidiale Verfassungsrepublik mit rund 67,5 Millionen Einwohnern. Die Regierungshauptstadt ist Dodoma; Daressalam gilt als größte Stadt und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Rund 120 ethnische Gruppen und über 100 gesprochene Sprachen prägen die kulturelle Vielfalt — Tansania zählt damit zum sprachenreichsten Land Ostafrikas. Die Nationalsprache ist Suaheli, auf Sansibar ist Arabisch weit verbreitet. Die Bevölkerung bekennt sich mehrheitlich zum Christentum sowie zum Islam. Der Kilimandscharo war den Chagga und den Maasai seit Jahrhunderten als heiliger Berg bekannt. Die Erstbesteigung des Gipfels gelang Hans Meyer und Ludwig Purtscheller am 6. Oktober 1889. Ab den 1980er Jahren entwickelten sich geführte Besteigungen mit Pflichtführern und geregelten Nationalpark-Gebühren.

Bekannte Ziele und Gipfel in Tansania
Währung
Tansania-Schilling
Amtssprachen
Englisch, Suaheli
Zeitzone
UTC+03:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass + Visum
Visum Art
Visa on Arrival

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 30.09.26 15:56 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass + Visum
Visum-Typ: Visa on Arrival
Visum-Kosten: keine genaue Information
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Pflichtversicherung bei Einreise: Tansania hat die Einführung einer verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) beschlossen.
Ab dem 1. Oktober 2026 müssen alle Reisenden (ausgenommen Inhaber tansanischer Aufenthaltstitel) für die Dauer ihres Aufenthaltes (bis zu 92 Tage) eine Versicherung der NIC (National Insurance Corporation) bei der Einreise vorweisen. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen sind auf der Webseite der NIC zu erhalten. Der Erwerb der Versicherung soll auch bei Ankunft in Tansania möglich sein. Die Versicherung der NIC wird auch für einen Aufenthalt auf Sansibar anerkannt.
Seit Oktober 2024 müssen alle Besucher Sansibars (ausgenommen Einwohner mit tansanischem Aufenthaltstitel) eine obligatorische Einreiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) für die Dauer ihres Aufenthalts (bis zu 92 Tage) abschließen.
Diese Versicherung kann nur bei der ZIC abgeschlossen werden. Andere internationale Reiseversicherungspolicen werden nicht akzeptiert. Die Kosten belaufen sich auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen bietet die Webseite von Visit Zanzibar. Zusätzlich kann die ZIC auch per E-Mail kontaktiert werden.
Die Versicherung der ZIC wird auch für einen Aufenthalt auf dem Festland von Tansania anerkannt.
- Schließen Sie zusätzlich für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Siehe Aktuelles
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Infolge des Ebola-Ausbruches in der DR Kongo und Uganda hat Tansania folgende Regelungen erlassen:
Bei Einreise aus der DR Kongo und Uganda müssen Reisende ein Einreiseformular online vor Abreise oder als Papierformular an Bord ausfüllen. Dies gilt auch, wenn in den genannten Staaten nur ein Transitaufenthalt erfolgt ist. Bei Einreise (an allen Flughäfen, Landgrenzen und Häfen) werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 199 gestellt werden.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es wird empfohlen, dieses vor der Einreise als E-Visum zu beantragen und zu bezahlen. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens zehn Arbeitstage. Die Deutsche Botschaft Daressalam kann zum Stand der Bearbeitung keine Auskunft erteilen. Weitere Informationen zum Verfahren erteilen das zuständige tansanische Immigration Department sowie die Tansanische Botschaft Berlin.
Daneben kann für touristische Reisen ein sogenanntes "Visa on Arrival" bei der Einreise beantragt werden. Die Ausstellung ist jedoch nicht garantiert; es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Die Kosten betragen zurzeit 50 USD pro Visum (auch für minderjährige Kinder), zahlbar bei Einreise per Kreditkarte oder in bar in passenden USD-Noten (50/100 USD), siehe auch Reiseinfos Geld/Kreditkarten.
Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Tansania ab dem 1. Oktober 2026
Tansania hat die Einführung einer verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) beschlossen.
Ab dem 1. Oktober 2026 müssen alle Reisenden (ausgenommen Inhaber tansanischer Aufenthaltstitel) für die Dauer ihres Aufenthaltes (bis zu 92 Tage) eine Versicherung der NIC (National Insurance Corporation) bei der Einreise vorweisen. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen sind auf der Webseite der NIC zu erhalten. Der Erwerb der Versicherung soll auch bei Ankunft in Tansania möglich sein. Die Versicherung der NIC wird auch für einen Aufenthalt auf Sansibar anerkannt.
Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Sansibar
Seit Oktober 2024 müssen alle Besucher Sansibars (ausgenommen Einwohner mit tansanischem Aufenthaltstitel) eine obligatorische Einreiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) für die Dauer ihres Aufenthalts (bis zu 92 Tage) abschließen.
Diese Versicherung kann nur bei der ZIC abgeschlossen werden. Andere internationale Reiseversicherungspolicen werden nicht akzeptiert. Die Kosten belaufen sich auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen bietet die Webseite von Visit Zanzibar. Zusätzlich kann die ZIC auch per E-Mail kontaktiert werden.
Die Versicherung der ZIC wird auch für einen Aufenthalt auf dem Festland von Tansania anerkannt.
- Schließen Sie zusätzlich für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Erfassung biometrischer Daten
Am internationalen Flughafen in Daressalam werden bei der Aus- und/oder der Einreise an der Passkontrolle Fingerabdrücke genommen sowie digitale Passfotos gefertigt.
Nichtkooperation kann zu einer Verweigerung der Aus- oder Einreise führen.
Einfuhrbestimmungen
Devisen können maximal bis zur Höhe von 10.000 USD ohne Anmeldung eingeführt werden. Darüber hinausgehende Beträge müssen beim Zoll deklariert werden. Die Einfuhr pornographischen Materials und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr angemeldet werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.
Die Ein- und Ausfuhr von Plastiktüten ist verboten; kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck sind davon ausgenommen. Sonstige mitgeführte Plastiktüten müssen an der Gepäckkontrolle abgegeben werden.
Bei der Ausfuhr von Schmuck/Gegenständen, die z.B. aus Tierfellen/-häuten gemacht wurden, sind die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens zu beachten (keine Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind). Aufgrund jüngster Verhaftungen wird davor gewarnt, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren, die CITES-gelistet sind, zu erwerben oder auszuführen.
Empfindliche Haft- und Geldstrafen können verhängt werden.
Tiere
Für die Ein- und Ausfuhr von Haustieren wird eine besondere Erlaubnis des Ministry of Agriculture, Livestock and Fisheries, Veterinary Complex benötigt. Hierfür wird ein max. zehn Tage vor der Reise ausgestelltes Gesundheitsattest eines Tierarztes, das vom Gesundheitsamt zu beglaubigen ist, sowie eine Impfbescheinigung darüber, dass das Tier mindestens 21 Tage vor Einreise gegen Tollwut geimpft wurde, benötigt. Informationen und Formulare für die Beantragung der Erlaubnis bietet die Botschaft von Tansania in Berlin.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Typhus Tollwut Gelbfieber Meningokokken Cholera Polio Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Siehe Aktuelles
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung, erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfiebergebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. aus Nachbarländern) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr verlangt.
- Beachten Sie auch die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin, die ggf. ausgedruckt mitgeführt werden sollte.
Reiseimpfungen
Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunyafieber, Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.
Standardimpfungen
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Tansania ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb großer Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Dies gilt vor allem auch für intensivmedizinische Pflegefachkräfte. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Eine ausreichende Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Schwerpunktkrankenhäusern (insbesondere in den zum Teil neu eingerichteten VIP/Privatpatientenabteilungen) sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land auf Höhenlagen unterhalb von 2.500 Höhenmetern inklusive der Nationalparks und bei Aufenthalten in der Hauptstadt Daressalam und den Inseln Sansibar, Pemba, Mafia u.a. Der Anteil der Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, lymphatische Filariosen und Rift-Valley-Fieber.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das Afrikanische Zeckenbissfieber (African tick bite fever), eine Rickettsiose. Auch Krim-Kongo-Fieber kann durch Zecken übertragen werden. In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der afrikanischen Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.
- Schützen Sie sich vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und selten Typhus treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
- Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
- Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Tansania besteht ein Risiko für Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Meningokokken-Erkrankungen werden vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen.
- Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
- Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.
- Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sein können.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
- Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen.
- Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Devisen können maximal bis zur Höhe von 10.000 USD ohne Anmeldung eingeführt werden. Darüber hinausgehende Beträge müssen beim Zoll deklariert werden. Die Einfuhr pornographischen Materials und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr angemeldet werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.
Die Ein- und Ausfuhr von Plastiktüten ist verboten; kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck sind davon ausgenommen. Sonstige mitgeführte Plastiktüten müssen an der Gepäckkontrolle abgegeben werden.
Bei der Ausfuhr von Schmuck/Gegenständen, die z.B. aus Tierfellen/-häuten gemacht wurden, sind die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens zu beachten (keine Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind). Aufgrund jüngster Verhaftungen wird davor gewarnt, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren, die CITES-gelistet sind, zu erwerben oder auszuführen.
Empfindliche Haft- und Geldstrafen können verhängt werden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

Wähle deine Staatsangehörigkeit für die aktuellen Hinweise deines Außenministeriums.

🇦🇹
Österreich
BMEIA Österreich
🇨🇭
Schweiz
EDA Schweiz
🇮🇹
Italien
Farnesina Italien
🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Tansania

Neben den geographischen und alpinhistorischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands abrunden: politische Lage, Zahlungsmittel auf der Route, Naturgefahren wie seismische Aktivität, Regenzeiten und Wildtierbegegnungen. Vieles davon ist in jeder Bergregion der Welt anders gelagert: In Tansania kommt die Regenzeit zweimal im Jahr, Bargeld dominiert abseits der Städte, und der Mobilfunkempfang endet am Kilimandscharo spätestens in den höheren Lagen. Einreise, Gesundheitsvorsorge und Impfempfehlungen folgen eigenen regionalen Regeln. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju wird abgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
Pflichtversicherung für touristische Aufenthalte ab dem 1. Oktober 2026
Tansania führt ab dem 1. Oktober 2026 eine verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) ein, die auf der Webseite des NIC (National Insurance Corporation of Tanzania Limited) abgeschlossen werden muss, siehe Einreise und Zoll - Versicherungen.
Sicherheitslage
Für den 29. Oktober 2026 (Jahrestag der Wahlen 2025) wird in den sozialen Medien zu regierungskritischen Protesten aufgerufen. Es kann zu Demonstrationen, verstärkten Kontrollen sowie Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommen, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
- Bleiben Sie weiterhin aufmerksam und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen.
- Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
- Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte Landsleute weiter.
Ebolafieber
Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.
Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Tansania.
Die zuständigen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet, siehe Einreise und Zoll.
Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Siehe Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju wird abgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
Terrorismus
Es besteht ein Risiko für terroristische Anschläge in allen Regionen des Landes, insbesondere auch in der Stadt Daressalam. Als mögliche Ziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, ausländische Botschaften, Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
In der Vergangenheit gab es Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar. Dabei wurden Gotteshäuser und religiöse Führer angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar. In der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Angriffe; die Lage dort bleibt weiterhin volatil.
Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden.
- Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.
- Seien Sie angesichts der verschlechterten Sicherheitslage besonders vorsichtig, vor allem an belebten Orten, in internationalen Hotels, Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr, ausländischen Botschaften, an bekannten Treffpunkten von Ausländern und bei unvorhergesehenen, nicht alltäglichen Ereignissen.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Siehe Aktuelles
Im Zusammenhang mit den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 kam es in mehreren Landesteilen Tansanias zu teils gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Toten. Das Internet war über mehrere Tage vollständig abgeschaltet, die Versorgungslage (Bargeld, Treibstoff, Lebensmittel) sowie der Flugverkehr waren erheblich beeinträchtigt. Die Situation hat sich seitdem stabilisiert, bleibt jedoch angespannt. Erneute Proteste, gewaltsame Auseinandersetzungen, kurzfristig verhängte Ausgangssperren, Internet- und Mobilfunkabschaltungen, Reisebeschränkungen sowie Einschränkungen im Fähr- und Flugverkehr – insbesondere nach Sansibar – können nicht ausgeschlossen werden. Auch Versorgungsengpässe (z.B. bei Treibstoff, Bargeld und Lebensmitteln) sind erneut möglich.
Auf dem teilautonomen Sansibar ist die politische Lage derzeit stabil.
- Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten – auf Sansibar insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town - besonders wachsam.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten, siehe Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch und ist weiter angestiegen. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, aber auch Überfällen häufen sich Entführungen mit Gelderpressung. Hierbei werden Ausländer von angeblich hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Mitfahrgelegenheiten angeboten, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Insbesondere Fahrten mit Kleinbussen und nicht näher bekannten Taxifahrern oder durch Bekannte vermittelte Taxifahrten sind gefährlich.
Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge sollten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden - dies gilt auch für Strandspaziergänge auf Sansibar. Es sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Ausländer gezwungen wurden, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. Im ganzen Land und insbesondere in den Touristenhochburgen (Arusha, Sansibar, Daressalam und Morogoro) nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind Bahnhöfe, Fähranlegestellen und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki in Daressalam.
Bei Angriffen auf Fahrzeuge wird versucht, Wertsachen durch offene Fenster und nicht verriegelte Autotüren zu entwenden.
Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich (inklusive Sansibar).
Es häufen sich zudem Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.
- Steigen Sie ausschließlich in registrierte Taxis ein (erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie), deren Fahrer Ihnen persönlich bekannt sind, durch Ihnen bekannte Personen vermittelt wurden oder deren Fahrten nachvollzogen werden können (z.B. per Uber).
- Selbst wenn Sie einen Taxifahrer, z.B. über ein Hotel gebucht haben, ist Vorsicht geboten: Fahrer registrierter Taxis holen ihre Fahrgäste innerhalb des Flughafenterminals ab.
- Steigen Sie außerhalb des Flughafengeländes in kein Taxi, auch nicht am Taxistand vor dem Terminal 2.
- Vermeiden Sie Überlandfahrten, Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.
- Halten Sie bei Fahrten in Mietwagen Fenster und Türen geschlossen und verriegelt; beobachten Sie Ihre Umgebung stets sorgfältig.
- Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten und religiöser Stätten – auf Sansibar insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town - besonders wachsam.
- Lassen Sie in der Region Kilimandscharo besondere Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der Bergführer.
- Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.
- Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände innerhalb der Küstenstädte.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben, besonders vorsichtig.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.
- Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.
- Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim Maritime Security Center.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Tansania-Schilling (TZS). Kreditkarten als Zahlungsmittel werden meist in größeren Hotels akzeptiert, manchmal jedoch nur noch VISA.
Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (EUR/USD) wird empfohlen. Bei Mitnahme von USD-Noten ist zu beachten, dass Banken und Wechselstuben meist nur USD-Noten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 annehmen.
Der Umtausch von EUR in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt. Bargeldabhebungen mit deutschen Debitkarten (Girocard) sind an Geldautomaten kaum möglich. Empfehlenswert ist daher die Mitnahme (mehreren) gängiger Kreditkarten, die an den meisten Geldautomaten eingesetzt werden können. Insbesondere mit der weit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei verschiedenen Banken relativ zuverlässig Bargeld abheben. Geldautomaten unterliegen gelegentlich Störungen, daher wird eine Bargeldreserve empfohlen.
Auch kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu unrechtmäßigen Bargeldabhebungen Dritter zu Lasten einer kurz vorher am Geldautomaten benutzten Kreditkarte.
- Kontrollieren Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen umgehend, gründlich und melden Sie verdächtige Doppelabhebungen bzw. Abbuchungen dem jeweiligen Kreditinstitut.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Tansania hat tropisches Klima, das regional und aufgrund der Höhenlage erhebliche Unterschiede aufweist. An der nördlichen Küste und im Norden des Landes treten Regenzeiten überwiegend von März bis Mai sowie von Oktober bis Dezember auf. In den südlichen, zentralen und westlichen Landesteilen dauert die Regenzeit überwiegend von November bis April/Mai. Während der Regenzeiten kann es zu Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Straßen und Brücken können vorübergehend unpassierbar sein; auch der Flug- und Fährverkehr kann beeinträchtigt werden.
Für die Monate Oktober bis Dezember 2026 wird in Teilen Tansanias aufgrund des Wetterphänomens El Niño mit überdurchschnittlichen Niederschlägen gerechnet. Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche können zu Beeinträchtigungen des Straßen-, Fähr- und Flugverkehrs sowie anderer Infrastruktur führen.
Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
- Informieren Sie sich insbesondere während der Regenzeiten über die aktuelle Wetterlage.
- Planen Sie insbesondere bei Überlandreisen mögliche witterungsbedingte Verzögerungen und Einschränkungen ein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen und folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Im Nordosten Tansanias erhebt sich der Kilimandscharo – der höchste Berg Afrikas und zugleich der höchste freistehende Berg der Erde. Durch die Äquatornähe ist der Luftdruck am Gipfel etwas höher als in den Alpen. Dem Körper steht dadurch geringfügig mehr Sauerstoff zur Verfügung, sodass sich die Höhe eher wie etwa 5.600 bis 5.700 Meter im Alpenraum anfühlen würde. Dennoch bleibt der Kilimandscharo ein anspruchsvoller Hochgebirgsgipfel, dessen Besteigung eine gute Vorbereitung und eine sorgfältige Akklimatisation erfordert.

Reisen in Tansania

Bekannte Ziele und Gipfel in Tansania

Sonstige

Moshi

Moshi liegt auf 890 m Höhe am Südhang des Kilimandscharo in Tansania. Die Stadt dient als wichtigster Ausgangspunkt für alle Kilimandscharo-Routen und als logistisches Zentrum für Trekkingtouren zum höchsten Berg Afrikas. Sieben offizielle Routen führen vom Stadtgebiet auf den 5.895 m hohen Uhuru-Gipfel.

Schutzgebiet

Kilimanjaro National Park

Der Kilimandscharo-Nationalpark umfasst das gesamte Kilimandscharo-Massiv mit den drei Vulkanen Kibo, Mawenzi und Shira auf 1.800 bis 5.895 m Höhe. Das 1.668 km² große Schutzgebiet wurde 1987 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ausgangspunkt für Trekkingtouren zum höchsten Gipfel Afrikas über verschiedene Routen wie Machame und Umbwe.

Vulkan 4.562 m

Mount Meru

Mount Meru erhebt sich auf 4.562 m als achthöchster Berg Afrikas in Tansania. Der ruhende Stratovulkan liegt 70 km westlich des Kilimanjaro im Arusha Nationalpark. Der Gipfel trägt den Namen Socialist Peak.

Schutzgebiet

Arusha-Nationalpark

Der Arusha-Nationalpark liegt zwischen Mount Meru und Kilimandscharo im Nordosten Tansanias. Der 137 km² große Park umfasst den erloschenen Vulkan Mount Meru mit seinen Berghängen aus tropischem Regenwald. Ausgangspunkt für Trekkingtouren am zweithöchsten Berg Tansanias.

Dorf

Machame

Machame war das größte und mächtigste der historischen Chagga-Königreiche am Kilimandscharo. Das Königreich lag im fruchtbaren Kikafu-Flussbecken an den Südhängen des Berges. Heute ist Machame Ausgangspunkt der gleichnamigen Trekkingroute auf den Gipfel.

Vulkan 5.149 m

Kibo

Der Kibo bildet mit 5.895 m den höchsten Gipfel des Kilimandscharo-Massivs und ist Teil des ruhenden Stratovulkans in Tansania. Als größter der drei Vulkankegel überragt er Mawenzi und Shira deutlich. Der Normalweg führt über steile Ascheflanken zum Kraterrand.

Sonstige

Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater ist eine riesige Vulkankaldera im gleichnamigen Schutzgebiet in Tansania. Das UNESCO-Weltnaturerbe liegt 180 km westlich von Arusha City in den Crater Highlands. Der Kraterrand bietet spektakuläre Ausblicke auf die Tierwelt der Kaldera und bis zum Lake Manyara.

Sonstige

Arusha

Die Stadt Arusha liegt auf 1.400 m am Fuß des Mount Meru in Tansania. Als wichtigstes Basecamp der Region dient sie als Ausgangspunkt für Mount Meru, Kilimanjaro und die Nationalparks der Northern Circuit. Der Kilimanjaro International Airport befindet sich 60 km östlich der Stadt.

Vulkan 2.962 m

Shira

Der Shira erhebt sich auf 3.962 m als dritthöchster Berg des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Als ältester der drei erloschenen Vulkane ist sein Gipfel durch jahrmillionenlange Erosion zu einem plateauartigen Haupt abgetragen. Der Berg liegt etwa 15 km westlich des Kibo und ist über einen ausgedehnten Sattel mit diesem verbunden.

Vulkan 5.149 m

Mawenzi

Der Mawenzi erhebt sich auf 5.149 m als zweithöchster Gipfel des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Der erloschene Vulkan gilt als technisch anspruchsvoll und wesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte Kibo. Seine stark verwitterte Gipfelregion trägt steile Felswände und brüchiges Gestein.

Schutzgebiet

Serengeti-Nationalpark

Die Serengeti erstreckt sich über 30.000 km² vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias. Die weite Savanne östlich des Victoriasees ist Schauplatz der großen Tiermigration mit 1,7 Millionen Gnus.

Sonstige

Karatu

Karatu ist ein Distrikt in der Arusha-Region Tansanias und strategisches Tor zum Ngorongoro-Schutzgebiet. Der Ort liegt zwischen dem Manyara-See im Osten und dem Eyasi-See im Südwesten. Die Hauptstraße T17 von Arusha zum Ngorongoro-Nationalpark führt durch das Gebiet.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Tansania

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Tansania?

Ja, für die Einreise nach Tansania ist ein Visum erforderlich. Es kann bequem vorab als E-Visum online beantragt werden oder bei Ankunft (Visa on Arrival) erworben werden. Die Gebühr beträgt 50 USD, und das Visum wird je nach Beantragung für 30 oder 90 Tage ausgestellt. Wer aus einem Gelbfieberendemiegebiet einreist, muss einen gültigen Gelbfieber-Impfnachweis vorlegen. Für einen Besuch auf Sansibar ist kein separates Visum nötig, da die Insel zum gemeinsamen Staatsgebiet Tansanias gehört.

Wie lange muss mein Reisepass für die Einreise nach Tansania gültig sein?

Der Reisepass muss bei der Einreise nach Tansania noch mindestens 6 Monate gültig sein. Reisende sollten die Gültigkeit ihres Dokuments rechtzeitig vor Reiseantritt prüfen und gegebenenfalls erneuern lassen. Dies gilt unabhängig davon, ob das Visum online oder bei Ankunft beantragt wird.

Wann ist die beste Reisezeit für Tansania?

Die beste Reisezeit für Tansania liegt zwischen Juni und Oktober: In dieser Trockenzeit sind die Wege am Kilimandscharo gut passierbar, die Sicht ist klar und das Malaria-Risiko vergleichsweise geringer. Auch Januar und Februar gelten als gute Reisemonate, da sie zwischen den beiden Regenzeiten liegen. Unbedingt meiden sollte man die lange Regenzeit von März bis Mai, denn dann sind viele Wege schlammig oder unpassierbar, die Sicht am Kilimandscharo ist stark eingeschränkt und das Malaria-Risiko erhöht sich deutlich.

Welchen Einfluss haben die Regenzeiten auf Trekkingtouren in Tansania?

Tansania hat im Norden eine zweigeteilte Regenzeit: die kurzen Regen (Vuli) von Oktober bis Dezember und die langen Regen (Masika) von März bis Mai. Während der langen Regenzeit werden Kilimandscharo-Wege schlammig, Flussquerungen gefährlich und Nationalpark-Zufahrten im Süden schwierig. Das südliche Hochland und das Zentralplateau folgen einem anderen Muster mit unimodalen Regenfällen von Oktober bis April, was dort andere Trockenzeiten als im Norden bedeutet. Auf Sansibar ist Tauchen und Schnorcheln auch in der Nebensaison möglich.

Wie sicher ist Tansania als Reiseziel?

Tansania gilt als eines der stabilsten Länder Afrikas und hat seit der Unabhängigkeit keine ethnischen Bürgerkriege erlebt. Nach der Wahl 2025 kam es jedoch zu politischen Spannungen mit Protesten und Todesopfern, weshalb die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes vor Abreise geprüft werden sollten. In Großstädten wie Daressalam und in touristischen Gebieten ist Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Überfälle möglich, daher sollten Wertsachen nicht offen getragen werden. Für Kilimandscharo-Touren und Safaris sind ausschließlich lizenzierte Veranstalter und zertifizierte Guides zu nutzen; auf Trekking-Routen ist ein Pflichtführer vorgeschrieben. Zudem sollte auf die Straßenzustände in ländlichen Gebieten geachtet werden, besonders während der Regenzeit.

Welche Gesundheitsrisiken sollte ich bei einer Reise nach Tansania kennen?

Am Kilimandscharo tritt Höhenkrankheit ab etwa 3.000 m auf, der Gipfel liegt auf 5.895 m; ein langsamer Aufstieg von maximal 300 bis 400 Höhenmetern pro Tag oberhalb von 3.000 m ist daher essenziell. Bei schweren Symptomen wie HACE oder HAPE ist sofortiger Abstieg notwendig, und eine Reisekrankenversicherung mit Helikopter-Rettung wird dringend empfohlen. Malaria besteht ganzjährig im gesamten Land einschließlich mittlerer Höhenlagen, weshalb Malariamedikamente und konsequenter Mückenschutz unverzichtbar sind. Trinkwasser muss im ganzen Land aufbereitet oder als Flaschenwasser gekauft werden. Die Gelbfieber-Impfung ist bei Einreise aus Endemiegebieten Pflicht.

Welche Währung gilt in Tansania und wie komme ich an Bargeld?

Die offizielle Währung Tansanias ist der Tansanianische Schilling (TZS). Geldautomaten sind in Daressalam, Arusha, Sansibar-Stadt und anderen größeren Städten vorhanden; in Nationalparks und auf Trekking-Routen gibt es kaum oder keine Möglichkeit, Bargeld abzuheben. In ländlichen Gebieten und auf Trekking-Routen dominiert Bargeld, da Träger, Guides und lokale Dienstleistungen bar bezahlt werden. Nationalpark-Gebühren am Kilimandscharo können teils in USD oder per Karte beglichen werden. USD und EUR lassen sich an den Flughäfen Daressalam, Kilimanjaro International Airport und Sansibar sowie in Banken und Wechselstuben der Städte gut tauschen.

Welche körperliche Fitness brauche ich für eine Kilimandscharo-Tour in Tansania?

Für den Kilimandscharo ist eine gute Grundkondition erforderlich, da die Tour je nach Route 5 bis 9 Tage dauert und täglich 4 bis 8 Stunden Gehzeit anfallen. Technisches Klettern ist nicht nötig, jedoch ist mehrtägige Ausdauerleistung auf großer Höhe gefordert, weshalb eine aktive Akklimatisierung unbedingt eingeplant werden muss. Safaris in Tansania stellen dagegen keine besonderen körperlichen Anforderungen.

Unterkünfte in Tansania

Benachbarte Länder

Kenia Uganda