Bergsteigerschule Zugspitze
Klettersteigtouren 99% Durchführung Klassiker

Zugspitze Klettersteig Höllental

Durchs Höllental auf die Zugspitze

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

08.08.2027 – 08.08.2027 30 Termine

Juni

Juli

August

September

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🇩🇪 1 Tag 199,00 € min. 3, max. 4 Personen Reise buchen

Übers Höllental auf die Zugspitze

Einer der schönsten Wege auf Deutschlands höchsten Gipfel, der nicht zu unterschätzen ist! Durch das wilde und beeindruckende Höllental geht es über Leiter, Brett und den Höllentalferner ganz hoch hinaus, auf den höchsten Gipfel Deutschlands. Die Querung des Höllentalferners mit Steigeisen und der Aufstieg über den Klettersteig zur Zugpitze ist ein alpines Bergerlebnis der Extraklasse. Du genießt bei einer Brotzeit auf dem Gipfel den traumhaften Blick über das Werdenfelser Land und den beeindruckenden Tiefblick ins Höllental. Geführt durch Deinen Bergführer ein sicheres und nachhaltiges Erlebnis.

Was diese Reise besonders macht

  • Maximal 4 Teilnehmer pro Bergführer
  • Klettersteigausrüstung + Steigeisen leihweise
  • Sehr kleine Gruppe mit maximal 4 Personen
  • Über 25 Touren im Wettersteingebirge

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 2.200 Hm
Gehzeit 7,5 h

Die Tour durch das Höllental auf die Zugspitze ist kein klassischer Klettersteig, sondern vielmehr eine Bergtour für den geübten Bergsteiger. Den Klettersteig zur Zugspitze erreichen wir über den Höllentalferner. Für den Aufstieg mit Steigeisen bist Du ein trittsicherer, erfahrener Bergsteiger. Vorkenntnisse mit Steigeisen sind jedoch nicht notwendig, sofern Du sehr sportlich und bergerfahren bist. 

Dies ist KEINE Tour für Einsteiger, sondern für Bergsteiger!

Klettersteig, Schwierigkeit B
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Klettersteige

1 B = Mäßig schwierig

Der mäßig schwierige Klettersteig ist der Übergang zwischen einem SCHWARZ markierten Bergwanderweg und einem Klettersteig. Es gibt felsdurchsetzte ausgesetzte Passagen, die versichert sind. Stellenweise sind Eisenstifte und kurze Leitern zu überwinden. Diese Passagen sind unter Umständen bereits senkrecht. Du bist Einsteiger und verfügst über keinerlei Erfahrung im Klettersteiggehen. Vom Wandern bringst Du bestenfalls erste Erfahrungen mit. Es handelt sich um Deinen ersten Kontakt mit der Thematik Klettersteig.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

1 Tag
Treffpunkt der Gruppe
Sonntag, 08.08.2027, regulär 04.30 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
Reiseende der Gruppe
Sonntag, 08.08.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 08.08.2027

Durchs Höllental auf die Zugspitze

Sehr früher Aufbruch im Tal. Nach der Materialausgabe wandern wir weiter über Hammersbach und durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte. Alternativ ist auch das Treffen am frühen Morgen (ca. 2,5 Stunden nach dem Treffpunkt im Tal) an der Höllentalangerhütte möglich (Beachte dazu die Hinweise in den FAQ, weiter unten stehend). Nach einer Rast geht es über die Leiter und das Brett zum Firngletscher des Höllentalferners. Den Höllentalferner überwinden wir mit Steigeisen bis zum Einstieg des Klettersteigs, der zur Zugspitze führt. Hier wechselst Du die Steigeisen mit dem Klettersteigset und erklimmst die letzten imposanten Meter zur Zugspitze. Am Gipfel der Zugspitze erwartet Dich ein phantastisches Panorama weit über das Werdenfelser Land hinaus. Nach einer ausgiebigen Brotzeit fahren wir entspannt mit der Bahn ins Tal. Verabschiedung und Heimreise.

Höhenmeter 2.200 Hm
Gehzeit 7,5 h
Technik B = Mäßig schwierig

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 5 · Nicht im Preis 4

Guide

1 Tag Führung und Organisation durch einen Bergführer

Ausrüstung

Gurt Alpin - leicht

Kletterhelm

Klettersteigset

Steigeisen für Hochtouren

Verpflegung während der Tour
Talfahrt mit der Zugspitzbahn ca. 46,00 €*
Individuelle Trinkgelder
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Bahnhof, Garmisch-Partenkirchen

2. Mit dem Bus

Zielort

Kreuzeck/Alpspitzbahn

3. Weg zum Treffpunkt

50 m

4. Treffpunkt

am 08.08.2027, um 04.30 Uhr

ist am Materiallager der Bergsteigerschule Zugspitze.

Am Kreuzeckbahnhof 1

82467 Garmisch-Partenkirchen

DE

ÖPNV-Buchung bis Kreuzeck/Alpspitzbahn

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Deutschland

Bezahlung

Euro (EUR)

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Bergwerksgeschichte

In Hammersbach wurden schon im 15. Jahrhundert erste Eisenschürfungen vorgenommen. Der Abbau gestaltete sich jedoch wegen des Geländes und der alpinen Witterung schwierig, auch waren die Eisenerzvorkommen nie besonders ergiebig. Etwa 300 Jahre lang dümpelte der Bergbau dahin bis Mitte des 19. Jahrhunderts mit Erwerb der Grubenrechte durch Johann Biebel 1841 Bewegung in die Sache kam. Die Knappenhäuser und der Stangensteig entstanden und erschlossen einen leichteren Weg ins Höllental. Nach dem Tode Biebels verfielen die Anlagen und erlebten erst mit dem Molybdänabbau im 1. Weltkrieg ihre letzte Wiederauferstehung. Aus dieser Zeit stammen das Elektrizitätswerk in der Klamm und die Seilbahn nach Hammersbach hinunter, die später abgebaut wurde. Schon während des Krieges versiegten die Vorkommen allerdings, was das Ende des Hammersbacher Bergbaus bedeutete.

Brett und Leiter

Nachdem die Führer Johann und Josef Dengg 1876 den Weg über das Hölltal auf die Zugspitze erstmals begangen hatten, wurde der kürzere und alpinistisch interessantere Weg schnell sehr beliebt. Als unmöglich aber galt die Überwindung der Felswände am Talschluss des Angers und so verlief der damalige Weg unter großem Höhenverlust von den Knappenhäusern unterhalb der Abstürze der Höllentalspitzen bis zum Kar. Die Sektion München des Alpenvereins brachte daher 1893 die Eisenstifte und Drahtseile am sogenannten Brett an. Nun konnte man ohne Höhenverlust und viel schneller das Kar und den Ferner erreichen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch gleich der obere Teil der Route durch Eisenstifte und Drahtseile entschärft und Deutschlands erster Klettersteig war geboren. 1894 wurde die Höllentalangerhütte gebaut und 1925 erweitert. Dann tat sie bis 2013 ihren Dienst und wurde bis 2015 durch einen Neubau ersetzt.

Die Erschließung der Höllentalklamm

Unter ihrem Vorsitzenden Adolf Zoepritz begann die Sektion Garmisch 1901 den Gedanken zu verfolgen, den schönen Höllentalanger und das Naturschauspiel der Höllentalklamm den immer zahlreicher werdenden Touristen zugänglich zu machen. Nach Erkundung und Vermessung der Klamm und schwieriger Geldbeschaffung begannen 1902 die Arbeiten. Unter großen Schwierigkeiten wurden die Arbeiter von der Waxensteinwand in die Klamm abgeseilt und bohrten dort die Löcher für die Eisenverankerungen. Die Arbeiten waren von großen Widrigkeiten geprägt, jeden Sommer lag der Lawinenschnee meterhoch in der Klamm und das Gestein erwies sich als äußerst weich und schlammig und setzte den Tunnelbohrern stark zu. Dank des persönlichen Einsatzes von Ing. Zoepritz und seinen Leuten konnte die Klamm am 15. August 1905 feierlich eröffnet werden. Ing. Zoepritz spendete als Dank dafür, dass keiner der Arbeiter ernsthaft zu Schaden gekommen war, ein Kruzifix, das noch heute am Klemmbock hinter der Wendeltreppe hängt.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

5 kg pro Person

3 kg Aktivität
2 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 2 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich selbständig zur Höllentalangerhütte aufsteigen und dort übernachten?

Du kannst gerne selbständig durch die Höllentalklamm bis zur Höllentalangerhütte aufsteigen. Die Reservierung auf der Hütte musst Du selbständig durchführen. In diesem Fall ist die Leihausrüstung NICHT inklusive und es können KEINE Klettersteigausrüstung + Steigeisen bereitgestellt werden. Du musst die benötigte Ausrüstung selbst mitbringen und sie muss auf dem aktuellen Stand der Technik sein! Wenn Du keine Ausrüstung besitzt, dann können wir in Garmisch das Sportgeschäft WN alpin empfehlen, das Leihausrüstung bereitstellt. Unsere Bergführer müssen Teilnehmer mit ungeeigneter oder veralteter Ausrüstung von der Teilnahme ausschließen. Leihmöglichkeit Bergsport WN alpin

Benötige ich eigene Ausrüstung bzw. kann ich meine eigene Bergsportausrüstung mitbringen?
Wo kann ich in Garmisch-Partenkirchen parken?

Bei jedem unserer Treffpunkte in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung gibt es Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind überwiegend gebührenpflichtig und müssen meistens mit Münzgeld bezahlt werden. Hier weitere Informationen zu den einzelnen Parkplätzen:

  • Parkplatz Kreuzeck- Alpspitzbahn - Maps Info

  • Skistadion (Olympiastadion), Garmisch-Partenkirchen - Maps Info

  • Seilbahn Zugspitze - Maps Info