Das Blecksteinhaus steht auf 1.022 m über dem Spitzingsee – dort wo die Bayerischen Voralpen ihre ersten markanten Gipfel zeigen. Die Schutzhütte der Sektion Männer-Turnverein München des DAV dient uns als Ausgangspunkt für Touren auf die Rotwand und den Österreichischen Schinder.
Von hier ziehen die Wege zur Rotwand (1.884 m) – dem markanten Gipfel über dem Spitzingsee. Der Österreichische Schinder (1.808 m) ragt als felsiger Grenzberg zwischen Bayern und Tirol auf. Das Blecksteinhaus steht zentral zwischen diesen Zielen der Münchner Hausberge. Die nahe Albert-Link-Hütte erreicht man in 15 Minuten, zum Kaiserhaus führt eine lange Tagestour über das Forsthaus Valepp und die Erzherzog-Johann-Klause.
Übernachten auf dem Blecksteinhaus
48 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Die sanitären Anlagen haben Duschen mit Warm- und Kaltwasser, die Waschräume stehen auf der Etage. Zwei Schlafplätze haben ein eigenes Bad.
Zustieg zum Blecksteinhaus
Der kurze Zustieg führt vom Spitzingsee über die Wurzhütte (1.083 m) in 30 Minuten zur Hütte. Ein Weg ohne technische Schwierigkeiten – auch für Familien mit Kindern gut machbar.
Gut zu wissen
Das Blecksteinhaus wurde 1927 erbaut. Die Geschichte der Region prägte ein gewaltiger Föhnsturm 1919, der 300.000 Festmeter Holz zerstörte. Für den Abtransport der Sturmschäden errichtete man eine 12 km lange Schmalspurwaldbahn von der Waitzinger-Alm bis Fischhausen-Neuhaus – betrieben mit sieben Dampfloks und zwei Benzolloks.
