Das Hochgernhaus steht auf 1.461 m am Nordhang des Hochgern – auf einer Waldlichtung unterhalb der Baumgrenze, mit direktem Blick auf die Gipfel der Chiemgauer Alpen. Die Berghütte aus dem Jahr 1899 dient uns als Stützpunkt für Touren auf den Hochgern (1.748 m) und den benachbarten Hochlerch (1.633 m).
Von der Hüttenterrasse öffnet sich der Blick über das Achental bis zu den Zentralalpen. Der Hochgern selbst – höchster Berg der Chiemgauer Alpen – ragt nur wenige Gehminuten oberhalb auf. Im Winter verwandelt sich das Hochgernhaus in einen Stützpunkt für Schneeschuhwanderungen und Skitouren durch die verschneiten Chiemgauer Berge. Die Lage auf der Waldlichtung schenkt bereits vor dem Gipfelanstieg weite Ausblicke in alle Richtungen.
Übernachten auf dem Hochgernhaus
Die Berghütte hat 36 Schlafplätze. WLAN ist vorhanden – für alle, die auch in der Höhe erreichbar bleiben müssen. Die Hütte verbindet die rustikale Atmosphäre ihrer über 120-jährigen Geschichte mit modernem Komfort für Bergsteiger.
Zustieg zum Hochgernhaus
Der Hauptzustieg führt von Marquartstein (630 m) über 831 Höhenmeter in zwei Stunden zur Hütte – ein gleichmäßiger Anstieg durch den Bergwald. Alternativ erreicht man das Hochgernhaus auch von Unterwössen oder über den längeren, aber landschaftlich reizvollen Weg von Kohlstatt. Erfahrene Bergwanderer nutzen den Übergang vom Hochfellnhaus in etwa vier Stunden.
