Das Staufner Haus steht auf 1.634 m in den Allgäuer Alpen – westlich unterhalb der Hochgrat-Bergstation in der Nagelfluhkette. Die Berghütte der DAV Sektion Oberstaufen-Lindenberg dient uns als Stützpunkt für Wanderungen entlang der Nagelfluhgrate und für Schneeschuhtouren im Winter.
Von hier ziehen die Wege zu Hochgrat (1.834 m) und Rindalphorn (1.822 m). Die Gratwanderung über die Nagelfluhkette erfordert stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – der Weg über den luftigen Grat zum Falken erst recht. Übergänge führen zur Otto-Schwegler-Hütte über Gunzesrieder Säge, zur Falkenhuette und zur Alpe Gund. Im Winter verwandelt sich die Nagelfluhkette in ein ruhiges Schneeschuhrevier.
Das Staufner Haus blickt auf über hundert Jahre Berggeschichte zurück. Erbaut 1907 aus Holz der umliegenden Wälder, am 20. Juli 1908 eröffnet. Das Bauholz wurde in der Lanzenbachsäge am Fuß des Hochgrats geschnitten – die Verbindung zur Landschaft prägt die Hütte seit ihren Anfängen. Seit 1935 erleichtert eine Materialseilbahn die Versorgung der Berghütte.
Übernachten im Staufner Haus:
80 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Moderne sanitäre Anlagen sorgen für Komfort in den Bergen.
Zustieg zum Staufner Haus:
Der Hauptzustieg führt von der Hochgratbahn-Talstation über die Untere und Obere Lauchalpe in rund 2 Stunden zur Hütte. Wer die Seilbahn nutzt, erreicht das Staufner Haus von der Bergstation in nur 10 Minuten – 80 Höhenmeter im Abstieg. Von der Südseite der Hochgratkette führt ein weiterer Weg über Gunzesrieder Säge herauf.
