Wanderwoche mit Genuss und Komfort im Werdenfelser Land
Wettersteingebirge, Karwendel, Estergebirge und Ammergauer Alpen


DEIN VORTEIL & DEINE SICHERHEIT:
Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung!
Blick Auf Garmisch Und Die Zugspitze Beim Wandern Am WankBlick Ins Reintal Auf Dem Weg Zur MeilerhuetteDie Hoellentalklamm WandernGefuehrte Wanderung In BayernWandern In Bayern Im Werdenfelser LandWandern In Der PartnachklammWandern In Garmisch Partenkirchen Mit Blick ZugspitzeWandern In Garmisch Und Im KarwendelWandern In WerdenfelsWandern Mit Fuehrer Durch Die Hoellentalklamm Zum HupfleitenjochWandern Vom Hotel In GramischWanderung SchachenschlossWanderung Zum SchachenhausWanderwoche Garmisch Mit Blick Auf Die Zugspitze
Blick Auf Garmisch Und Die Zugspitze Beim Wandern Am Wank
Blick Ins Reintal Auf Dem Weg Zur Meilerhuette
Die Hoellentalklamm Wandern
Gefuehrte Wanderung In Bayern
Wandern In Bayern Im Werdenfelser Land
Wandern In Der Partnachklamm
Wandern In Garmisch Partenkirchen Mit Blick Zugspitze
Wandern In Garmisch Und Im Karwendel
Wandern In Werdenfels
Wandern Mit Fuehrer Durch Die Hoellentalklamm Zum Hupfleitenjoch
Wandern Vom Hotel In Gramisch
Wanderung Schachenschloss
Wanderung Zum Schachenhaus
Wanderwoche Garmisch Mit Blick Auf Die Zugspitze

Wandern in Mittenwald und Gramisch

Das Werdenfelser Land – ein Magnet, der Wanderer anzieht. Zu Recht, denn die oberbayerische Region zwischen Mittenwald und Garmisch ist ein Wander-Mekka für Outdoor-Begeisterte, Erholungssuchende und Gipfelstürmer zugleich. Zentrum des Werdenfelser Landes ist der berühmte ehemalige Olympiaort Garmisch-Partenkirchen, wo unser Stützpunkthotel liegt. Von hier aus werden die lohnendsten Wanderziele rund um die Zugspitze und das Karwendel erwandert. Stets begleitet von einem erfahrenen und zertifizierten Bergwanderführer verbindet sich Wandergenuss mit kulturellen Highlights wie einem Besuch auf dem Schachenschloss. Gekrönt wird die Wanderwoche an der Zugspitze mit einer Hüttenübernachtung auf dem Schachenhaus.

 

Touren „Highlights“

  • Abwechslungsreiches Wandergebiet
  • Partnachklamm und Höllentalklamm
  • Einfache Anreise per Bahn
  • Hotelübernachtung für ausreichend Komfort
  • Geprüfter Bergwanderführer

Anforderungen

Einfache & mittelschwere Bergwege BLAU & ROT. Für diese geführte Wanderung mit Hotelkomfort im Werdenfelser Land solltest Du sportlich sein und über eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 8 Stunden verfügen. Die Aufstiege der jeweiligen Tageswanderungen betragen maximal 1.400 Höhenmeter pro Tag. Die durchschnittliche Geschwindigkeit im Aufstieg beträgt beim Wandern ca. 300 Höhenmeter pro Stunde. Ausgesetzte oder absturzgefährdete Stellen sind bei dieser Wanderwoche nur vereinzelt zu erwarten. Diese sind meist mit Drahtseilen versichert, Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit solltest Du jedoch mitbringen. Insgesamt ist die Wanderwoche im Genuss-Segment anzusiedeln, erfordert jedoch etwas Wandererfahrung sowie entsprechende Kondition.

Geringe Alpine Erfahrung | Einfache alpine Unternehmung

  • Geringe Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
 1.400 Hm 8 hBLAU - ROT

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag:
Einstiegswanderung zum Eckbauer über die Partnachklamm

Treffpunkt unserer Wanderwoche im Werdenfelser Land ist gegen Mittag am Olympia-Skistadion unterhalb der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen. Hier findet alljährlich am 1. Januar das traditionelle Neujahrsskispringen im Rahmen der Vierschanzentournee statt. Nach einer kurzen Begrüßung starten wir direkt mit der ersten Wanderung. Bereits nach einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir bereits den ersten Höhepunkt unserer Wanderwoche: die eindrucksvolle Partnachklamm. Die Partnachklamm bietet ein gigantisches Naturschauspiel, das man gesehen haben muss. Der Weg durch die Klamm ist 700 m lang und von über 80 m hohen Felswänden umgeben. Nach der Klamm gehts über einen Treppensteig und herrliche Wiesenhänge querend nach Graseck und weiter über einen guten Wanderweg in vielen Serpentinen durch den Wald hoch zum Eckbauer (1.220 m). Auf der Terrasse vom Berggasthof Eckbauer können wir bei einer Einkehr den großartigen Blick ins Wettersteingebirge mit Zugspitze und Alpspitze genießen. Von hier erreichen wir in wenigen Minuten die Bergstation der Eckbauerbahn, die uns bequem zum Ausgangspunkt zurück bringt. Alternativ können wir von hier in etwa 1 bis 1,5 Stunden über einen teils steilen Fahrweg durch Wald und über weite Wiesen zurück zum Ausgangspunkt wandern. Im Tal angelangt fahren wir in unser Hotel.

 500 Hm 500 Hm (alternativ Bahn) 4 hHalbpension

2. Tag:
Zum Wank im Estergebirge

Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts heute ins Estergebirge zum Wank (1.780 m). Der Wank ist weit bekannt und ein wunderbarer Aussichtsgipfel. Durch die exponierte Lage bietet er einen sensationellen Blick auf das Wettersteingebirge, das südlich vom Wank liegt, insbesondere Zug- und Alpspitze. Im Norden in unmittelbarer Nähe sehen wir den Krottenkopf und die Hohe Kisten, im Westen den kühnen Daniel und etwas näher die Kramerspitz sowie im Osten das gesamte Karwendel. Start unserer Wanderung ist bei der Talstation der Wankbahn. Über mäßig steile Schotter- und Forstwege wandern wir über die unbewirtschaftete Eckenhütte (1.060 m), wo wir bei einer kurzen Rast das Panorama genießen. Weiter gehts über einen erst breiteren Wiesenpfad bergauf. Der Pfad wird schmaler und bringt uns in Serpentinen zügig bergauf. Nach rund 3,5 Stunden erreichen wir das Wankhaus, das direkt neben dem Gipfelkreuz (1.780 m) steht. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns an den Abstieg, für den wir den Weg über die Frauenmahd wählen. Über den Frauenmahdsattel (1.279 m) kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Im Hotel bleibt noch genügend Zeit den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

 1.050 Hm 6 hHalbpension

3. Tag:
Überschreitung des Kramer in den Ammergauern

Heute erkunden wir die Ammergauer Alpen - der Kramer (1.982 m), oder auch Kramerspitz, den wir am Vortag bereits vom Wank aus gesehen haben, ist unser Ziel. Der Kramer ist eine der östlichsten Erhebungen der Ammergauer Alpen und begrenzt Garmisch-Partenkirchen nach Norden mit einer gewaltigen Flanke. Wahrlich prächtig ist die Aussicht vom höchsten Punkt auf das tief im Tal liegende Garmisch-Partenkirchen und das gegenüberliegende Wettersteingebirge mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Heute sind immerhin 1.200 Höhenmeter zu überwinden und somit haben wir eine ausfüllende Tagestour. Wir starten am Wanderparkplatz Maximilianshöhe nahe dem Gasthaus Almhütte. Über den Kramerplateauweg und eine Forststraße erreichen wir die Berggaststätte St. Martin (1.035 m). Auf dem Kramersteig wandern wir vorbei an der sogenannten Felsenkanzel, einer kleinen Plattform mit grandiosem Ausblick auf Garmisch und das Zugspitzmassiv. Gegen Ende wird der Weg etwas steiler, man gelangt durch Schrofengelände auf einen schmalen Grat und der Gipfel zeigt sich in unmittelbarer Nähe. Doch der vermeintlich zum Greifen nahe Gipfel verschwindet auf einmal wieder in ungeahnte Ferne – denn plötzlich wird offensichtlich, dass man nicht über den gerade betretenen Grat zum Gipfel aufsteigen kann, sondern noch einmal absteigen und den Nebengipfel queren muss. Hier ist Trittsicherheit und Vorsicht nötig. Am Gipfel (1.982 m) mit seinem großen Kreuz haben wir eine atemberaubende Aussicht. Steil, aber mit Drahtseilen gesichert, beginnt unser Abstieg. Die Schwierigkeiten lösen sich jedoch bald auf und über eine aussichtsreiche Traverse wandern wir entlang des Gipfelrückens in westliche Richtung. Nach einem gerölligen Abstieg erreichen wir freies Gelände und unsere wohlverdiente Einkehrmöglichkeit an der Stepbergalm. Von dort gelangen wir über unschwieriges Bergwandergelände ins Tal zu unserem Ausgangspunkt.

 1.200 Hm 7 - 8 hHalbpension

4. Tag:
Durch die Höllentalklamm übers Hupfleitenjoch zum Kreuzeck

Ausgangspunkt unserer heutigen Tour ist die Talstation der Alpspitzbahn. Diese mittelschwere Wanderung führt durch eine spektakuläre Berglandschaft im Wettersteingebirge. Nach rund einer Stunde erreichen wir die beeindruckende Höllentalklamm - eine sehr spektakuläre rund 1 km lange Felsschlucht. Die Klamm bietet eine einzigartige, bizarre Landschaft und präsentiert einen tollen Einblick in die Gewalten der Natur. Schluchten von bis zu 150 Meter Tiefe, zahllose Wasserfälle sowie verschlungene Wege, Stege, Brücken und Tunnel laden zu einem optischen Abenteuer ein. Vom Klammausgang wandern wir weiter zum Höllentalanger mit der Höllentalangerhütte (1.387 m), von wo aus wir die Zugspitze direkt vor Augen haben. Von der Höllentalangerhütte führt ein in die Felswände gehauener Weg mit grandiosen Tiefblicken ins Höllental hoch zu den Knappenhäusern (1.526 m) und weiter zum Hupfleitenjoch (1.750 m). Leicht bergab wandern wir zur Bergstation der Kreuzeckbahn, die uns bequem ins Tal bringt.

 1.060 Hm 150 Hm 5 hHalbpension

5. Tag:
Durchs Dammkar auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m)

Unsere heutige Wanderung führt uns ins Karwendel. Startpunkt ist der Parkplatz an der Talstation der Karwendelbahn. Direkt hinter der Talstation beginnt auch der Wanderweg hinauf ins Dammkar. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die Dammkarhütte (1.650 m), die von riesigen Felswänden umgeben ist. Ab jetzt wird das Gelände alpin. Wir laufen nun ausschließlich über Schutt und Geröll - stets umgeben von schroffen Felswänden. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichen wir den Dammkartunnel. Dieser führt durch den Berg direkt zur Bergstation der Karwendelbahn und ist ursprünglich für Wintersportler errichtet worden, um ihnen den leichten Zugang zu den Skipisten zu ermöglichen. Wir haben jetzt die Karwendelgrube vor uns. Über den Panorama Rundweg gelangt man in weniger als 30 Minuten auf deren kleinen Gipfel, die Nördliche Linderspitze (2.372 m). Zurück ins Tal fahren wir mit der Seilbahn.

 1.400 Hm 150 Hm 5 - 6 hHalbpension

6. Tag:
Aufstieg zum Schachen mit Übernachtung im Schachenhaus

Ausgangspunkt des heutigen Tages ist das Olympia Skistadion. Wie schon am ersten Tag wandern wir durch die imposante Partnachklamm. Etwa 300 m nach der Klamm beginnt der Weg ins Reintal, dem wir bis kurz vor die Bockhütte (1.050 m) folgen, nehmen dann aber den Weg ins Oberreintal. In vielen Serpentinen windet sich der Weg hinauf, immer entlang des Oberreintalbaches, der über kleine Wasserfälle in die Tiefe rauscht. Über ein Geröll- und Latschenfeld geht es zum Teufelsgsaß. Hier wird der Weg anspruchsvoll und ist teilweise etwas ausgesetzt (Seilsicherungen). Oben angekommen sollte man sich unbedingt einen Blick vom Belvedere (Aussichtspunkt des Schachenschlosses) hinunter ins Reintal gönnen. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zu den Schachenhäusern, unserem heutigen Übernachtungsziel. Hier haben wir am Nachmittag noch die Gelegenheit das Schachenschloss, das von König Ludwig II. erbaut wurde, zu besichtigen.

 1.150 Hm 5 - 6hSchachenhausHalbpension

7. Tag:
Abstieg über den Kälbersteig

Für den Abstieg vom Schachenschloss wählen wir die Variante über den Kälbersteig. Dieser beginnt etwa nach einer halben Stunde Wanderzeit auf dem Fahrweg. Der Kälbersteig besteht in weiten Teilen aus Holzstufen, die in schneller Geschwindigkeit die Höhenmeter purzeln lassen. In den zwei Stunden auf dem Kälbersteig lassen wir etwa 800 Höhenmeter hinter uns bevor wir langsam das Rauschen der Partnach vernehmen, der wir uns kontinuierlich nähern. Für den Weg zurück zum Skistadion wählen wir die Variante über die Partnachklamm über die sogenannte Eiserne Brücke, von wo wir einen herrlichen Blick in die Klamm haben. Am Skistadion angekommen, endet unsere Wanderwoche und es folgt die Verabschiedung und Heimreise von einer wunderbaren Wanderwoche im Werdenfelser Land.

 100 Hm 1.250 Hm 3,5 - 4 hFrühstück

 

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
  • 6 x Ü/HP | Hütte und Hotel
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 15 €

Leistungen exklusive

  • Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • Eintritt Partnachklamm (2 x 5 €)
  • Einzelfahrt Karwendelbahn (ca. 20 €)
  • Individuelle Trinkgelder
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Berführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Versicherungen

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgenden Link

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Beschreibung der Region

Die erste gesicherte Besteigung

Auf dieser Tour folgst Du dem Weg Josef Naus und seines Messgehilfen Maier, die unter Führung des Partenkirchner Bergführers Johann Peter Tauschl zum ersten Mal nachweislich die Zugspitze erstiegen. Leutnant Naus war als Vermessungsingenieur im königlich-bayrischen Heer mit der Erstellung der Werdenfelskarte für den Atlas von Bayern und mit der Kartierung der Zugspitzregion beauftragt. Nach einem gescheiterten, führerlosen Versuch im Juli, stiegen Leutnant Joseph Naus, Offiziersbursche Maier und zwei weitere Offiziere mit Tauschl zusammen am 26.08.1820 zur Angerhütte im Reintal auf. Nach frühem Aufbruch erreichten Tauschl, Naus und Maier gegen Mittag den Gipfel der Zugspitze auf 2.964 m. Naus schreibt dazu: "Abermaliger Versuch, welcher endlich nach einigen Lebensgefahren und außerordentlichen Mühen gelang. Nach 1dreiviertel Stunden erreichten wir, mein Bedienter und unser Führer Joh. Georg Tauschl aus Partenkirch um dreiviertel 12 die höchste Spitze des noch von keinem Menschen bestiegenen Zugspitzes. Mangel an Zeit und Material verhinderte uns, eine Pyramide zu errichten. Nur ein kurzer Bergstock mit einem rothen Sacktuch daran befestigt, dient zum Beweis, daß wir dagewesen. Nach 5 Minuten wurden wir schon von einem Donnerwetter, mit Schauer und Schneegestöber begleitet, begrüßt und mußten unter größten Gefahren die Höhe verlassen..." Ein längerfristiger Aufenthalt auf dem Gipfel war den Erstbesteigern also nicht vergönnt.

Weitere Besteigungen

Die nächste Besteigung der Zugspitze sollte erst 3 Jahre später erfolgen als Simon Resch aus Partenkirchen und der "Schaf-Toni" den Gipfel erreichten. Auch ihre Besteigung wurde von den Einheimischen angezweifelt, so dass Resch mit seinem Sohn und Johann Barth 1834 ein weiteres Mal aufstieg und den Zeugen ein Steinmandl seines vorherigen Gipfelbesuches zeigte.

Die erste Besteigung durch eine Frau glückte 1853 Karolin Pitzer und die erste Winterbesteigung gelang im Januar 1882 Ferdinand Kilger, Heinrich Schwaiger, Josef, Heinrich Zametzer und Alois Zott.

Zweifel an der Erstbesteigung

2006 tauchte im Archiv des Deutschen Alpenvereins eine Karten aus der Zeit um 1770 auf, in der Wege auf dem Zugspitzplatt und zum Gipfel eingezeichnet waren. Vor allem die genauen Wegzeitangaben führten damals zu Spekulationen über eine frühere Besteigung. Allerdings kommt Thomas Lindner in seiner Vorstellung der Karte zu folgendem Schluss:

"Als Beweis für eine Ersteigung der Zugspitze vor 1820 kann die Karte also nicht dienen, aber als deutliches Indiz, dass unbekannte Hirten oder Jäger lange vor der touristischen Erstbesteigung zum Gipfel der Zugspitze, mindestens aber in den Gipfelbereich gelangt sind." Thomas Linder, DAV Panorama 5/2006, S.88f

Erschließungsgeschichte des Reintales und der Partnachklamm

Reintal mit dem Reintalanger wurde schon im 14. Jahrhundert von Tiroler Bauern als Sommerweide genutzt. Diese trieben ihr Vieh allerdings von Leutasch über das Gatterl in das Hochtal.

Später nutzten auch Partenkirchner Bauern das Tal als Sommerweide. Mit der Zunahme der touristischen Ersteigungen der Zugspitze zu Beginn des 20. Jahrhunderts reichte die alte Hirtenhütte schon bald nicht mehr aus, so dass der deutsche Alpenverein 1910 eine für damalige Zeit moderne Hütte bauen ließ, die 1912 in Betrieb ging und im wesentlichen bis heute erhalten ist.

Die Partnachklamm wurde ebenfalls schon früh, ab etwa 1780, für das Triften von Holz gen Tal genutzt. Die Holzfäller fällten in den Wäldern des Wettersteins Holz, schnitten die Stämme zu Meterstücken zu und versahen sie mit dem Zeichen des Besitzers. Dann wurden die Stämme im Frühjahr um das Wasser der Schneeschmelze zu nutzen in die Partnach geworfen und im Tal wieder harausgezogen. Oft verkeilte sich das Holz in der Klamm und dann mussten die Männer sich entweder in die Schlucht abseilen oder gar zu Fuß zur Blockierung steigen und das Holz befreien. Diese Arbeit war, gelinde gesagt, lebensgefährlich. 1885 gab es einen riesigen Windwurf in den Werdenfelser Wäldern und so wurde 1886 ein Triftsteig auf Eisenstangen in der Partnachklamm angebracht um das Befreien des verklemmten Triftholzes zu erleichtern. Mit der zunehmenden Nutzung durch Touristen kam der umtriebige Ing. und Vorsitzender der AV-Sektion Garmisch, Adolf Zoepritz auf die Idee, die Klamm genau wie zuvor die Höllentalklamm für Wanderer auszubauen, was zwischen 1910 und 1912 auch geschah.

ab 0,00 €
Tourdauer:
7 Tage
Teilnehmer:
min. 6, max. 8
Land:
Deutschland
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
1.8
Tourtermine:
Dein Wunschtermin ist nicht dabei? Dann frag gleich bei uns nach einem individuellen Termin Wunschtermin beantragen
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