Die Crête Sèche Hütte steht auf 2.410 m im abgeschiedenen Hochtal Comba di Crête Sèche – einem Seitental des Valpelline in den italienischen Walliser Alpen. Die CAI-Hütte nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren im wilden Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz, wo sich die vergletscherten Dreitausender zu einem geschlossenen Kamm aufreihen.
Von der Crête Sèche Hütte steigen Bergsteiger auf den Bec d'Epicoune (3.529 m) und den Mont Gelé (3.518 m) – zwei markante Gipfel im Hauptkamm der Walliser Alpen. Über hochalpine Pässe erreicht man das Rifugio Prarayer auf 2.005 m oder quert über den Col de Crête Sèche (2.899 m) zur Schweizer Cabane de Chanrion auf 2.462 m. Das Hochtal prägen schroffe Felsgrate, Karen mit Altschneefeldern und der große Findling Berrio del Gobierno. Wer den anspruchsvollen Übergang über den Col du Mont Gelé (3.144 m) wagt, erreicht das Bivacco Regondi Gavazzi auf 2.560 m – eine exponierte Route durch vergletschertes Gelände.
Übernachten auf der Crête Sèche Hütte
Die Hütte hat 72 Schlafplätze. Die moderne Schutzhütte wurde 1982 erbaut – zweckmäßig und auf das Wesentliche reduziert.
Zustieg zur Crête Sèche Hütte
Der Hauptzustieg startet in Rû auf 1.696 m und führt in rund 2 Stunden zur Hütte. Ein alternativer Weg beginnt in Chez-les-Chenaux – die Gehzeit beträgt etwa 2,5 Stunden durch das zunehmend karge Hochtal. Die Route folgt zunächst dem Talgrund, dann steigt der Pfad zwischen Felsblöcken und alpinen Matten stetig zur Hütte auf.
