Die Kaindlhütte steht auf 1.293 m auf der Steinbergalm – am Fuß von Zettenkaiser, Scheffauer und Hackenköpfe im Naturschutzgebiet Wilder Kaiser. Die Berghütte nutzen wir als Stützpunkt für Touren im nördlichen Kaisergebirge, wo sich der wilde Charakter des Gebirges mit moderaten Höhen verbindet.
Von der Kaindlhütte führen die Wege hinauf zum Scheffauer (2.111 m) und zum Zettenkaiser (1.968 m). Der Normalweg auf den Zettenkaiser verlangt Trittsicherheit – Kletterstellen im II. Grad fordern alpine Erfahrung. Wer den Scheffauer über den Widauersteig angeht, bewältigt einen Klettersteig der Kategorie A/B mit Passagen im I. Grad. Direkt bei der Hütte steht ein Klettergarten für erste Griffe im Kaiserfels.
Die exponierte Lage auf der Steinbergalm macht die Kaindlhütte zum Ausgangspunkt für Überschreitungen im Kaisergebirge. Übergänge führen zum Anton-Karg-Haus im Kaisertal über den Bettlersteig – zweieinhalb Stunden durch mittelschweres Gelände. Nach Süden zieht der Weg zur Gruttenhütte über Hochegg und Walleralm.
Übernachten auf der Kaindlhütte
Die Berghütte bietet 36 Schlafplätze. Die Gaststube und die Sonnenterrasse mit Blick auf die Felswände des Wilden Kaisers.
Zustieg zur Kaindlhütte
Der kürzeste Weg führt von der Bergstation des Kaiserlifts am Brentenjoch (1.256 m) in einer Stunde zur Hütte. Wer zu Fuß aufsteigt, wandert von der Talstation in Kufstein in zweieinhalb Stunden hinauf. Vom Hintersteiner See bei Scheffau zieht der Weg über die Walleralm herauf – 580 Höhenmeter, zweieinhalb Stunden durch das Naturschutzgebiet.
