Die Kaltenberghütte steht auf 2.089 m am Rand des Europaschutzgebiets Verwall – ein robuster Stützpunkt der Sektion Reutlingen des DAV zwischen den schroffen Gipfeln der Verwallgruppe. Wir nutzen die Berghütte als eine von acht Stationen auf der mehrtägigen Verwallrunde, die das gesamte Gebirge erschließt.
Von der Kaltenberghütte führen Wege zu den markanten Gipfeln der Umgebung – zum Kaltenberg (2.896 m) und zur Krachelspitze (2.686 m). Die Hütte verbindet die Täler um Stuben, Langen und St. Christoph am Arlberg. Übergänge führen zur Konstanzer Hütte über das Gstansjöchli (2.573 m) und zur Neuen Reutlinger Hütte über den Stubener Weg.
Die Geschichte der Kaltenberghütte reicht bis 1928 zurück – ursprünglich als reine Winterhütte erbaut, wurde sie nach dem Brand der Reutlinger Hütte 1953 auch im Sommer genutzt. Heute öffnet sie nur in den Sommermonaten.
Übernachten auf der Kaltenberghütte
Die Berghütte bietet 70 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 14 Plätzen steht ganzjährig zur Verfügung – zugänglich mit dem Alpenvereinsschlüssel.
Zustieg zur Kaltenberghütte
Der Hauptzustieg führt von Stuben (1.407 m) in 682 Höhenmetern zur Hütte – etwa 2½ Stunden durch das wilde Tal. Alternative Routen starten in Langen am Arlberg oder von der Alpe Rauz. Von St. Christoph führen zwei Varianten zur Hütte: der direkte Paul-Pantlin-Weg oder der anspruchsvollere Berggeistweg über den Albonagrat (2.380 m).
