Die Kasseler Hütte steht auf 2.274 m in der Rieserfernergruppe – dort wo die Südtiroler Berge ihre wilde, hochalpine Seite zeigen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Kassel nutzen wir als Stützpunkt für anspruchsvolle Hochtouren in diesem abgeschiedenen Teil der Ostalpen.
Von hier führen die Routen auf die markanten Gipfel der Rieserfernergruppe – den Hochgall (3.436 m) und den Schneebigen Nock (3.358 m). Die zerklüfteten Grate und steilen Flanken fordern erfahrene Bergsteiger. Die Kasseler Hütte steht exponiert zwischen Fels und Firn, umgeben von der kargen Schönheit des Hochgebirges. Das hochalpine Gelände rings um die Hütte zeigt sich schroff und wild – typisch für die Rieserfernergruppe, die zu den ursprünglichsten Bergregionen der Ostalpen zählt.
Übernachten auf der Kasseler Hütte:
Die Berghütte hat 80 Schlafplätze. Als Schutzhütte des DAV steht sie Bergsteigern mit der typischen hochalpinen Ausstattung zur Verfügung – funktional und auf das Wesentliche reduziert. Die exponierte Lage auf 2.274 m macht die Kasseler Hütte zu einem echten Bergsteigerquartier.
Zustieg zur Kasseler Hütte:
Der Aufstieg beginnt in Rein in Taufers und führt über 740 Höhenmeter zur Hütte – eine Tour von knapp zwei Stunden durch das hochalpine Gelände der Rieserfernergruppe. Der Weg führt durch die charakteristische Landschaft der Südtiroler Berge hinauf zur Schutzhütte.
Gut zu wissen:
Die Geschichte der Kasseler Hütte reicht bis 1877 zurück, als die erste Hütte errichtet wurde. Nach einem Neubau erfolgte 1895 die Einweihung der heutigen Hütte – damals mit nur 17 Schlafplätzen. Heute ist das Gebäude Eigentum der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol und wird vom CAI Sektion Rom verwaltet.
