Die Lasnitzen Hütte steht auf 1.900 m in den Hohen Tauern – ein Stützpunkt am Lasörling-Höhenweg. Die Berghütte nutzen wir für das Hüttentrekking am Großvenediger und als Etappenziel zwischen Matrei in Osttirol und dem Umbaltal. Ringsum ziehen die Grate der Lasörlinggruppe auf, unterhalb der Hütte weiden die Milchkühe der benachbarten Lasnitzenalpe.
Von der Lasnitzen Hütte führen die Routen auf den Lasörling (3.098 m) und den Toinig (2.666 m) – zwei markante Gipfel der östlichen Venedigergruppe. Die Hütte steht direkt am Lasörling-Höhenweg, der Verbindung zwischen der Zunigalm bei Matrei und der Clarahütte im Umbaltal. Der Höhenweg verbindet die stillen Täler südlich des Großvenedigers.
Übernachten auf der Lasnitzen Hütte
Die Berghütte hat 20 Schlafplätze in gemütlichen Mehrbettlagern. Eine Webcam zeigt die aktuellen Verhältnisse rund um die Hütte – praktisch für die Tourenplanung. Die Schutzhütte versorgt Bergwanderer seit über einem Jahrhundert mit herzhafter Kost.
Zustieg zur Lasnitzen Hütte
Der Aufstieg erfolgt von Prägraten über einen breiten, gefahrlosen Forstweg – 620 Höhenmeter in rund 2 Stunden. Der Weg eignet sich auch für weniger erfahrene Bergwanderer und führt durch lichte Lärchenwälder stetig bergauf zur Hütte.
Gut zu wissen
Die Lasnitzen Hütte wurde 1894 erbaut und gehört damit zu den älteren Schutzhütten der Hohen Tauern. Die Lage am Lasörling-Höhenweg macht sie zum Etappenziel für mehrtägige Touren durch die östliche Venedigergruppe. Die benachbarte Lasnitzenalpe mit ihren Milchkühen prägt das alpine Kulturlandschaftsbild rund um die Hütte.
