Die Lucknerhütte steht auf 2.241 m direkt am Fuß des Großglockners – dem höchsten Berg Österreichs. Die Berghütte in den Hohen Tauern dient als Stützpunkt für die Hochtour auf den Großglockner (3.798 m). Steinböcke streifen als "Haustiere" ums Haus, während sich über der Hütte die vergletscherte Südwestflanke des Großglockners aufbaut.
Von der Lucknerhütte führen hochalpine Übergänge zu den anderen Glockner-Stützpunkten: zur Stüdlhütte (2.801 m) in zwei Stunden, zur Glorer Hütte (2.642 m) und Salmhütte (2.644 m). Der Weg zur Erzherzog-Johann-Hütte (3.454 m) zieht in viereinhalb Stunden über den Gletscher – hier ist Gletscherausrüstung erforderlich. Als weiteres Gipfelziel lockt die Medelspitze (2.669 m).
Übernachten auf der Lucknerhütte
Die Hütte hat 55 Schlafplätze mit modernem Komfort – Duschen, WC und eine Infrarotkabine. Ein Schuhtrockenraum und Seminarraum für 30 Personen gehören zur Ausstattung. Die vollbiologische Abwasseranlage und das eigene Wasserkraftwerk seit 1943 zeigen den nachhaltigen Ansatz der Hütte. Auf den Tisch kommen Produkte aus eigener biologischer Landwirtschaft.
Zustieg zur Lucknerhütte
Der Zustieg führt vom Parkplatz Lucknerhaus in einer Stunde und 323 Höhenmetern zur Hütte. Ein moderater Weg, der auch für Familien machbar ist. Am Weg liegt der Lehrpfad "Glocknerspur - BergeDenken".
Gut zu wissen
Die Geschichte der Lucknerhütte ist bewegt: Erste Bewirtschaftung 1903, dann mehrfach von Lawinen zerstört – 1937, 1939, 1951 und 1958. Der Neubau am jetzigen, sicheren Standort erfolgte 1960.
