Die Oberwalder Hütte steht auf 2.973 m auf dem Gipfel des Großen Burgstall – am Rand des Nährgebiets der Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen. Die Schutzhütte der ÖAV Sektion Austria nutzen wir als hochalpinen Stützpunkt für Einsteiger-Hochtouren in der Glocknergruppe. Benannt ist die Hütte nach Thomas Oberwalder, der den Bau finanzierte und 1906 auf der Pasterze von einer Lawine verschüttet wurde.
Von hier führt die klassische Hochtour auf den Johannisberg (3.453 m) – über den Pasterzengletscher und die vergletscherte Nordflanke. Ein weiteres Ziel ist das Große Wiesbachhorn (3.564 m), einer der formschönsten Dreitausender der Glocknergruppe. Die Oberwalder Hütte auf 2.973 m macht hochalpine Akklimatisierung vor anspruchsvolleren Touren im Gebiet des Großglockners möglich.
Übernachten auf der Oberwalder Hütte
Die Berghütte hat 105 Schlafplätze. Duschen sind vorhanden, Zahlung per Kreditkarte möglich. Der Winterraum mit 10 Plätzen ist beheizbar und mit AV-Schloss gesichert. Handyempfang besteht in Richtung Franz-Josefs-Höhe.
Zustieg zur Oberwalder Hütte
Der Hauptzustieg führt von der Franz-Josefs-Höhe (2.370 m) über den markierten Weg zur Hofmannshütte und weiter über Schuttfelder und Blockgelände zum Gipfel des Großen Burgstall – etwa 2,5 bis 3 Stunden Gehzeit. Der lange Zustieg von Heiligenblut dauert rund 6 Stunden.
Gut zu wissen
Die Oberwalder Hütte wurde 1910 erbaut und steht mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Ihre exponierte Lage zeigt beeindruckende Ausblicke auf die Gletscher und Dreitausender der Glocknergruppe.
