Die Rifflseehütte steht auf 2.293 m oberhalb des Riffelsees – dem größten See in den Ötztaler Alpen. Die Schutzhütte der Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren im hinteren Pitztal. Von der Terrasse blickt man über den dunklen Bergsee auf die vergletscherten Dreitausender ringsum.
Die Rifflseehütte ist Ausgangspunkt für den Rostizkogel (3.394 m) und den Seekogel (3.358 m) – zwei markante Gipfel der Ötztaler Alpen. Das Wasser spiegelt die Felswände, morgens liegt oft Nebel über dem Riffelsee, während die Gipfel bereits in der Sonne stehen.
Übernachten auf der Rifflseehütte
Die Berghütte hat 65 Schlafplätze in zwei Bereichen (23 und 42 Schlafplätze). Nach der Tour stehen Duschen zur Verfügung – ein Komfort, den nicht jede Berghütte in dieser Höhe hat.
Zustieg zur Rifflseehütte
Von Mandarfen (1.682 m) führt der Hüttenweg in rund 2 Stunden über 927 Höhenmeter zur Rifflseehütte. Alternativ erreicht man die Hütte von der Bergstation der Rifflseebahn in nur 15 Minuten – ein kurzer Spaziergang entlang des Seeufers.
Gut zu wissen
Die Rifflseehütte wurde 1939 erbaut und in den Jahren 2000/2001 erweitert. Der Riffelsee unterhalb der Hütte ist nicht nur der größte See der Ötztaler Alpen, sondern prägt mit seinen dunklen Wasserflächen die gesamte Hochebene.
