Das Rifugio Giuseppe Garibaldi steht auf 2.550 m am Lago Venerocolo im Talabschluss des Val d'Avio – eingebettet in die vergletscherte Hochgebirgswelt der Adamello-Presanella-Gruppe. Die Schutzhütte des CAI Brescia dient uns als Stützpunkt für Hochtouren auf die leichten Dreitausender des Adamello-Massivs.
Vom Rifugio aus erreichen wir den Monte Adamello (3.539 m) und den Corno Bianco (3.434 m). Die Gletschertouren führen über das weitläufige Hochplateau nördlich der Hütte. Das Rifugio Giuseppe Garibaldi ist Ausgangspunkt für kombinierte Touren mit mehreren Gipfeln an einem Tag. Die exponierte Lage am Bergsee macht die Hütte zu einem markanten Punkt in der Gletscherlandschaft.
Die Geschichte des Rifugio reicht zurück bis 1893/1894, als der CAI Brescia hier die erste Schutzhütte errichtete. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1959 und wurde von ENEL errichtet – ein robuster Steinbau, der den extremen Wetterbedingungen in dieser Höhe standhält.
Übernachten im Rifugio Giuseppe Garibaldi
Die Berghütte bietet 98 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 6 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung. Zahlung nur in bar möglich, keine Kartenzahlung.
Zustieg zum Rifugio Giuseppe Garibaldi
Der Normalzustieg führt von der Malga Caldea auf 1.550 m durch das Val d'Avio hinauf zum Lago Venerocolo. Der Weg überwindet 1.000 Höhenmeter in etwa 3 Stunden – zunächst durch Bergwald, dann über alpine Matten und schließlich durch die karge Moränenlandschaft zum See und zur Hütte.
