Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte

Schaubachhütte

2.581m 🇮🇹
46.491, 10.597 Italien
Betten: 70
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sulden

Im Talschluss des Suldentals am Ortler

Auf 2.581 m, im Talschluss des Suldentals in Südtirol, liegt die Schaubachhütte, italienisch Rifugio Città di Milano. Die Hütte gehört zum Nationalpark Stilfserjoch, rundum ragen die Gletscher und Dreitausender des Ortlergebiets auf. Die Schaubachhütte ist Ausgangspunkt für Gipfeltouren am Ortler-Hauptkamm und in den Laaser Bergen. Oberhalb beginnt weitläufiges Gletschergelände.

Zu den Zielen gehören Cevedale und Königspitze, außerdem Eisseespitze, Hintere Schöntaufspitze und die Zufallspitzen.

Übernachten auf der Schaubachhütte

Ausgelegt ist die Hütte für 70 Schlafplätze. Zur Ausstattung gehören Duschen mit Warmwasser und ein Waschraum.

Zustieg zur Schaubachhütte

Vom Parkplatz der Suldenbahn in Sulden sind es zu Fuß 2,5 Stunden und 1.000 Hm zur Hütte. Schneller geht es mit der Suldner Seilbahn, die vom selben Parkplatz in wenigen Minuten heraufführt.

Übergänge verbinden die Hütte mit der Hintergrathütte (2.661 m), dem Rifugio Casati (3.269 m) und der Pizzini-Frattola-Hütte. Ins Martelltal führen Wege zur Martellerhütte (2.610 m) und zur Zufallhütte.

Gut zu wissen:

Die erste Hütte errichtete 1875–1876 die Alpine Gesellschaft „Wilde Bande“ aus Wien. Sie benannte die Hütte nach dem deutschen Alpenforscher Adolf Schaubach.

1888 kaufte die Sektion Hamburg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DuÖAV) die Hütte und baute sie 1892 und 1896 aus. Im Ersten Weltkrieg wurde sie vollständig zerstört.

Die Überreste erhielt die Mailänder Sektion des Club Alpino Italiano (CAI). Der Neubau nach Plänen von Piero Portaluppi war 1926 vollendet.

Seit 1999 gehört die Hütte der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol. Die Landesregierung beschloss 2021 den Verkauf. Im August 2024 wurde das Gebäude zum Verkauf ausgeschrieben.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.