Die Tannheimer Hütte steht auf 1.713 m am Südhang des Tannheimer Tals – umgeben von den Kletterbergen Rote Flüh, Gimpel, Hochwiesler und Köllenspitze. Die 2024 neu eröffnete Berghütte der Sektion Allgäu-Kempten des DAV dient uns als Stützpunkt für Klettertouren in den Allgäuer Alpen.
Von hier führen die Wege zu den Gipfeln der Tannheimer Berge – zum Gimpel (2.176 m) und zur Köllenspitze (2.240 m). Der Gimpel fordert Klettererfahrung, die Köllenspitze erschließt ein Klettersteig der Kategorie D. Auch der Friedberger Klettersteig (C) und die Routen am Hochwiesler ziehen Kletterer an. Für Hüttenverbindungen führen Übergänge zur Bad Kissinger Hütte, Otto-Mayr-Hütte oder Willi-Merkl-Gedächtnis-Hütte – das nahe Gimpelhaus erreicht man in 10 bis 15 Minuten.
Übernachten auf der Tannheimer Hütte
Die moderne Berghütte hat 22 Schlafplätze. Nach dem Abriss der alten Hütte 2023 und dem Neubau präsentiert sich die Tannheimer Hütte seit 2024 in zeitgemäßer Ausstattung.
Zustieg zur Tannheimer Hütte
Der Hauptzustieg führt von Nesselwängle (1.130 m) in 1,5 Stunden über 625 Höhenmeter zur Hütte. Alternativ erreicht man die Berghütte von der Bergstation der Reuttener Hahnenkammbahn – ebenfalls in etwa 1,5 Stunden Gehzeit.
Gut zu wissen
Die Geschichte der Tannheimer Hütte reicht bis 1886 zurück, als die erste Schutzhütte an diesem Platz errichtet wurde. Nach mehreren Umbauten musste die alte Hütte 2018 wegen Behördenauflagen schließen. Der komplette Neubau wurde 2024 eröffnet und setzt die alpine Tradition am Fuß der Tannheimer Kletterberge fort.
