Die Warnsdorfer Hütte steht auf 2.336 m im Talschluss des Krimmler Achentals – mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Die Schutzhütte der Sektion Warnsdorf-Krimml des Österreichischen Alpenvereins nutzen wir als Kursstützpunkt für unsere Hochtouren-Ausbildung. Von hier aus führen die Übungstouren auf Großvenediger (3.657 m) und Dreiherrnspitze (3.499 m) – zwei Gipfel der östlichen Venedigergruppe.
Der Zustieg zur Warnsdorfer Hütte führt von Krimml entlang der Krimmler Wasserfälle ins Achental – rund 6 Stunden durch das wilde Hochtal. Mit dem Bergtaxi lässt sich bis zur Inneren Keesalm auf 1.804 m fahren, von dort führt der Weg weiter zur Hütte. Am Zentralalpenweg verbindet die Warnsdorfer Hütte mit Kürsingerhütte, Essener-Rostocker Hütte und Krimmler Tauernhaus – jeweils 3 bis 4,5 Stunden entfernt.
Übernachten auf der Warnsdorfer Hütte
Die Berghütte hat 55 Schlafplätze und Waschräume mit Warmwasser und kostenpflichtige Duschen. Ein Winterraum steht zur Verfügung. Das eigene Wasserkraftwerk versorgt die Hütte mit Strom, eine vollbiologische Kläranlage und die 2004/05 fertiggestellte Trinkwasserversorgung zeigen den nachhaltigen Betrieb – die Hütte trägt das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten.
Gut zu wissen
Erbaut wurde die Warnsdorfer Hütte bereits 1897 von der Sektion Warnsdorf des DuOeAV. Kein Handyempfang im Krimmler Achental – EC- oder Kreditkartenzahlung ist nicht möglich. Die Versorgung erfolgt über eine Materialseilbahn ab der Inneren Keesalm, auch Gepäcktransport ist möglich.
