Das Zeppezauerhaus steht auf 1.663 m knapp unterhalb des Geierecks am Untersberg – wenige Meter von der Grenze zum Berchtesgadener Land entfernt. Die Berghütte der Sektion Salzburg des Österreichischen Alpenvereins nutzen wir als Stützpunkt für die Untersbergrunde, eine der markantesten Bergwanderungen zwischen Salzburg und Berchtesgaden.
Von der Hütte aus erreicht man den Salzburger Hochthron (1.853 m) und den Berchtesgadener Hochthron (1.972 m) – zwei Gipfel, die das weitläufige Plateau des Untersberg-Massivs überragen. Der Weg über den Kamm verbindet die beiden Throne und zeigt das Panorama vom Watzmann bis zu den Hohen Tauern.
Die Lage des Zeppezauerhaus ermöglicht einen kurzen Zustieg: Von der Bergstation der Untersbergseilbahn am Geiereck sind es nur 10 Minuten Abstieg zur Hütte. Wer den Weg wählt, steigt von Grödig über den Reitsteig oder Dopplersteig auf – 1.163 Höhenmeter durch den Bergwald.
Übernachten auf dem Zeppezauerhaus:
Die Berghütte bietet 21 Schlafplätze in zwei Bereichen (14 und 7 Schlafplätze). Moderne Sanitäranlagen und ein Trockenraum stehen zur Verfügung. Die Hütte setzt auf lokale Energiegewinnung und verfügt über eine eigene Abwasserentsorgung.
Zustieg zum Zeppezauerhaus:
Der Hauptzustieg führt von Glanegg/Parkplatz Rositten über den Reitsteig zur Hütte – 1.163 Höhenmeter in etwa 2,5 Stunden. Alternativ nimmt man die Untersbergseilbahn zum Geiereck und steigt in 10 Minuten zur Hütte ab. Übergänge bestehen zur Toni-Lenz-Hütte über den Schellenbergersattel (2 Stunden) und zum Stoehrhaus über das Plateau (3,5 Stunden).
Gut zu wissen:
Das heutige Zeppezauerhaus wurde 1914 erbaut – als Ersatz für das 1912 abgebrannte Untersberghaus von 1883. Benannt ist die Hütte nach Moritz Zeppezauer, dem damaligen Vorsitzenden der Sektion Salzburg.
