Die Dorigonihütte steht auf 2.436 m im hinteren Val di Rabbi – tief im Nationalpark Stilfser Joch, wo das Tal zur Alta Val Saent wird. Die Schutzhütte der Società degli Alpinisti Tridentini nutzen wir als Stützpunkt auf der Alpenüberquerung von Meran an den Gardasee. Ringsum erheben sich die vergletscherten Dreitausender des Ortlergebiets – ein stilles, abgeschiedenes Hochtal fernab der Touristenströme.
Von der Dorigonihütte führen Wege hinauf zu Cima Rossa und Cima Sternai – Gipfel, die das Val di Rabbi nach Süden begrenzen. Die Hütte steht am Übergang zwischen den grünen Almböden des Tales und der kargen Fels- und Gletscherwelt darüber. Wer von Meran über die Berge zum Gardasee wandert, erreicht hier nach mehreren Tagesetappen einen der einsamsten Punkte der Route.
Übernachten auf der Dorigonihütte
Die Berghütte hat 65 Schlafplätze. Nach dem langen Aufstieg schätzen Bergsteiger die Duschen und den Waschraum – keine Selbstverständlichkeit auf dieser Höhe. Die Versorgung erfolgt alle drei Wochen per Helikopter, was die abgeschiedene Lage der Dorigoni unterstreicht.
Zustieg zur Dorigonihütte
Der Weg zur Hütte führt durch das lange Val di Rabbi – eines der ursprünglichsten Täler des Nationalparks. Von den letzten Parkplätzen zieht sich der Steig stetig bergan durch Lärchenwälder und über Almwiesen, bis sich der Talschluss mit der Hütte öffnet – rund 800 Hm.
