Die Franz-Senn-Hütte steht auf 2.147 m im Oberbergtal – umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Stubaier Alpen. Die Schutzhütte der Sektion Innsbruck des DAV nutzen wir als zentralen Stützpunkt für Hochtouren, die Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran und Skitouren im hinteren Stubai. Der markante Bau am Talschluss trägt den Namen von Franz Senn, dem Pfarrer von Neustift und Mitbegründer des Deutschen Alpenvereins.
Von der Franz-Senn-Hütte ziehen die Routen zu Ruderhofspitze (3.474 m) und Östlicher Seespitze (3.416 m) – Gipfelziele zwischen Fels und Eis. Die Hütte ist Etappenziel der Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran, Ausgangspunkt für Hochtourenkurse und im Winter Basis für Skitouren im Stubai. Sechs Nachbarhütten lassen sich über hochalpine Übergänge erreichen – zur Neuen Regensburger Hütte sind es 4 Stunden, zur Amberger Hütte 6 Stunden über vergletschertes Gelände.
Übernachten auf der Franz-Senn-Hütte:
Die Berghütte bietet 290 Schlafplätze. WLAN ist vorhanden, Handyempfang gibt es im Freien. Ein kleiner Winterraum steht als Notraum zur Verfügung. Die Versorgung erfolgt über eine Materialseilbahn.
Zustieg zur Franz-Senn-Hütte:
Der kürzeste Zustieg führt von der Oberissalm (1.742 m) in 1,5 Stunden und 402 Höhenmetern zur Hütte – ein moderater Wanderweg durch das Oberbergtal. Wer direkt aus Neustift im Stubaital startet, steigt 1.154 Höhenmeter in etwa 4,5 Stunden auf.
Gut zu wissen:
Die Franz-Senn-Hütte wurde 1885 erbaut und nach dem Neustifter Pfarrer benannt, der den Alpinismus im Stubaital prägte. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Hochgebirgsschule für Gebirgsjäger der Wehrmacht – eine Zeit, die zur vielschichtigen Geschichte dieser traditionsreichen Berghütte gehört.
Öffnungszeiten
Ausstattung
Währung & Bezahlung
Standort der Unterkunft
Reisen mit der Unterkunft Franz-Senn-Hütte Diese Unterkunft besuchen wir auf folgenden Reisen
#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.
Alpenüberquerung Zugspitze - Meran